Jiffy Torfquelltöpfe: Ich mache meine Kinder zum Gärtner

Jiffy Torfquelltöpfe für meine Kids

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Wir werden zum Gärtner

In meiner Heimatstadt Mainz sagt „Der liebe Gott muss än Meenzer soi!“ – Dort hat man es nämlich mit einer geographischen Schönwetterzone zu tun. Anders, als in unserer Wahlheimat Essen (NRW), wo gutes Wetter eine Seltenheit ist. Es sind jede Menge Gartentipps von Nöten, um hier etwas zum Wachsen und Gedeihen zu bringen und einen Garten haben wir nicht. Deshalb kam ich auf die Idee, mit den Kindern Jiffy Torfquelltöpfe auszuprobieren. Sie ersten zwar nicht den grünen Daumen, aber vereinfachen das Vorziehen von Pflanzen.

Anpflanzen in Jiffy Torfquelltöpfen
Anpflanzen in Jiffy Torfquelltöpfen

Da wir einen über 8 Meter langen und noch dazu recht breiten Balkon haben, wollen wir Gemüse selbst anpflanzen. Im Vorfeld hatte ich deshalb einige Utensilien bestellt, damit wir bald loslegen können. Jiffy Torfquelltöpfe sollten und den Einstieg erleichtern. Außerdem plante ich, mit den Kindern zahlreiche Etiketten zu basteln, die wir zur Beschilderung unseres Balkongartens verwenden können. Es war also ein richtiges Projekt für die gesamte Familie.

Dies soll einerseits für die Kinder eine spannende Beschäftigung werden, weil sie in den Wintermonaten nicht so lange zum Spielen raus können, wie im Sommer. Zum Anderen möchten wir lernen, wie man erfolgreich Gemüse anbauen kann, denn der Umzug in ein Haus mit Garten ist ein lange gehegter Traum. Bis es soweit ist, fände ich es ziemlich praktisch, wenn wir schon ein bisschen Übung im Gärtnern hätten.

Balkontaugliche Pflanzen

Gewiss eignen sich alle Pflanzen als Balkonpflanze. Trotzdem gibt es einige Gemüsesorten, die auch in kleinen Blumenkästen gut herangezogen werden können. Dass dazu ausgerechnet die Paprika gehört, hätte ich nicht gedacht. Doch tatsächlich gelang uns die Aussaat von Chili (Schärfegrad 0) am besten. Die Samen können bereits ab etwa Januar vorkultiviert werden. Dafür bieten sich Jiffy Torfquelltöpfe an, in denen die Anzucht besonders erfolgreich gelingen soll.

Neben der Paprika entschieden wir uns für verschiedene Sorten Tomatenpflanzen, Walderdbeeren, Organo, Basilikum und andere Kräuter. Zitronenmelisse und sogar Radieschen pflanzten wir ebenfalls an. Alle Sämereien bestellte ich in einem Shop, der nicht genmanipuliertes Saatgut verkauft.

Wie funktionieren Jiffy Torfquelltöpfe?

Torfbecher für erfolgreiche Aussaat

Generell war ich bis zu diesem Familienprojekt gärtnerisch vollkommen unerfahren. Als ich mich im Vorfeld informiert hatte, stieß ich häufig über die so genannten Jiffy Torfquelltöpfe. Damit konnte ich nicht wirklich etwas anfangen und eine genaue Vorstellung, wie man sie benutzt, hatte ich ebenfalls nicht. Erst, als unser Mini-Gewächshaus und die Jiffy Torfquelltöpfe geliefert wurden, konnte ich anhand der Gebrauchsanweisung lesen, wie genau man sie einsetzt.

Jiffy Torfquelltöpfe & Substrat
Jiffy Torfquelltöpfe & Substrat

Torfbecher und Quelltablette

Bei Jiffy Torfquelltöpfe handelt es sich um kleine Becherchen aus, die auch natürlichem Material gefertigt sind. Zu jedem dieser Becher gehört ein runder Pressling, der aus getrockneter Blumenerde besteht. Gibt man etwas Wasser auf diesen Pressling, quillt er auf und das Substrat zerfällt zu lockerer Erde. Diese wird in die Jiffy Torfquelltöpfe gefüllt, der dann bepflanzt werden kann.

Vorkultur im Mini-Gewächshaus

Viele Samen mögen es feucht und warm. Deshalb stellt man Jiffy Torfquelltöpfe nach dem Anpflanzen in ein Mini-Gewächshaus in Heizungsnähe oder auf die Fensterbank, so dass die Sonne für ein Treibhausklima sorgt. Sobald die Sämereien austreiben, wird das Minigewächshaus offen gelassen, um Verschimmeln der Anzucht zu verhindern.

Kein Umtopfen erforderlich

Sind die kleinen Pflänzchen schon etwas gewachsen, werden sie mitsamt der Jiffy Torfquelltöpfe in einen größeren Blumentopf umgesiedelt. Dabei müssen die kleinen und noch empfindlichen Keimlinge nicht aus dem Quelltöpfen genommen werden, denn die kleinen Becher werden mit in die Blumenerde des größeren Pflanzgefäßes gegeben. Da sie aus natürlichem Material sind, können die Wurzeln durch die Jiffy Torfquelltöpfe hindurch wachsen und sich gut in der umliegenden Erde verwurzeln.

Unsere Erfahrung mit den Quelltöpfen

Ich war mir nicht sicher, ob unsere Mission, Gemüse selbst anzupflanzen von Erfolg gekrönt sein würde. Doch mit der Vorkultur in den Quelltöpfen und dem Anpflanzsubstrat hat alles super geklappt. Ganz begeistert war ich davon, wie einfach man Jiffy Torfquelltöpfe zur Aufzucht junger Pflanzen verwenden kann. Für die Kinder brachte es richtig viel Spaß und eine tolle Abwechslung an kalten Wintertagen.

Wir haben viele verschiedene Paprika und Chilis angepflanzt und sogar schon die Tomaten im Januar ausgesät, die später auch einiges an Ernte abwarfen. Die Vorkultur ist eine notwendige Alternative, wenn man keine vorgezogenen Pflanzen im Geschäft kaufen will. Wir haben durchgehend gute Erfahrungen gemacht und ich kann diese Methode wirklich weiterempfehlen.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Share This Post

Post Comment